Selbstverständnis

Das Selbstverständnis unseres Büros wird seit 1980 durch die Rechtsanwälte Schön und Reinecke geprägt.

Wir hatten dies früher so beschrieben:
Auch nach vielen Berufsjahren sind wir noch immer gerne als Rechtsanwälte tätig. Uns reizt das parteiische Eintreten für die Interessen unserer Mandanten. Wir vertreten zu einem großen Teil Einzelpersonen, einzelne kleine Betriebe und Selbständige. Unsere Mandanten erwarten von uns vor allen Dingen die persönliche Beratung und Unterstützung, die nach unserer Einschätzung auch nicht ohne weiteres an Dritte delegiert werden kann.

Erfahrung…
In der Beratung sind unsere lange Berufserfahrung (Rechtsanwalt Schön seit 1978, Rechtsanwalt Reinecke seit 1974) und unsere ausgeprägte Urteilskraft ein entscheidender Vorteil. Wir haben uns in der Aufbruchstimmung der sechziger Jahre für den Anwaltsberuf entschieden und fühlen uns auch noch heute wohl, wenn wir die Schwachen gegen die Stärkeren vertreten.

…und Dynamik
Der Grundsatz „das haben wir immer so gemacht“ führt aber nicht immer zu bestmöglichen Ergebnissen für die Mandanten. Deshalb setzen wir auch auf jüngere Kolleginnen und Kollegen, die an den zahlreichen Gesetzesänderungen der vergangenen Jahre „näher dran“ sind und sich intensiver mit den Entwicklungen im europäischen und internationalen Recht befasst haben, was gerade bei politischen Fällen von Vorteil ist. Die jüngeren Kollegen besitzen zudem eine deutlich höhere Sprachkompetenz (neben Englisch und Französisch auch die Kenntnisse von RA’in Catic-Redemann im Bosnischen/Kroatischen/Serbischen).

Wissenschaftliches Arbeiten…
Wir arbeiten wissenschaftlich und mit speziellen Rechtskenntnissen. Wir verfügen über eine gut ausgestattete Bibliothek und lesen zwar immer noch lieber die gedruckten Kommentare und Zeitschriften, nutzen aber natürlich auch unseren Zugang zu elektronischen Datenbanken.

Die hohen Anforderungen, die wir an uns selbst stellen, dokumentieren sich darin, dass wir mehrere Fachanwaltsbezeichnungen führen dürfen (RA Schön: Fachanwalt für Familienrecht und Fachanwalt für Strafrecht; RA Reinecke: Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Fachanwalt für Medien- und Urheberrecht und von 2003 bis 2015 Fachanwalt für Steuerrecht; RA Forst: Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Fachanwalt für Urheber-und Medienrecht). Anders als vielen anderen anwaltlichen Werbeaussagen liegen der Bezeichnung Fachanwalt theoretische Prüfungen und Nachweise der praktischen Tätigkeit zu Grunde, die von der Rechtsanwaltskammer überprüft werden. Darüber hinaus müssen jährliche Fortbildungen gegenüber der Rechtsanwaltskammer nachgewiesen werden.

So notwendig Spezialisierung ist, so übertrieben wird sie teilweise gehandhabt. Wir schätzen die Vielseitigkeit unserer Tätigkeitsgebiete, und durchaus auch die Herausforderung, uns in Neues einzuarbeiten. Unsere Mandanten mögen die starke persönliche Bindung zu “ihrem” Berater.

… und Engagement
Wir sind überzeugt davon, dass zu einem guten Anwalt auch die Fähigkeit gehört, sich über Ungerechtigkeiten aufregen zu können – ansonsten wird man zum Zyniker. „Ungerechtigkeit“ klingt und ist auf den ersten Blick „unjuristisch“. Manchmal nimmt allerdings die Gesetzeslage und ihre Anwendung auf die konkreten Bedingungen von Menschen nicht ausreichend Rücksicht. Daraus entstehen nicht selten Situationen, in denen man gut nachempfinden kann, warum die Mandanten sich „ungerecht behandelt“ fühlen. In solchen Fällen muss man immer wieder neu überlegen, ob es nicht doch einen Weg im Interesse der Mandanten gibt.

Aber natürlich gilt auch das Umgekehrte. Wenn man in allen Fällen ohne Rücksicht auf Verluste und Wirtschaftlichkeit alles juristisch Denkbare unternimmt, hilft dies auch den Mandanten nicht. Nach unserer langjährigen Berufserfahrung und unserem Selbstverständnis ist es nicht ausreichend, nach außen parteiisch zu sein. Eine realistische Einschätzung der tatsächlichen und rechtlichen Möglichkeiten ist wesentlich für unsere Arbeit.Wir sehen es daher als unsere Aufgabe an, Ihnen gegenüber offen Erfolgsaussichten und Risiken zu erläutern und faire Kompromisse zu suchen, die oft in der Lage sind, die persönlichen und finanziellen Folgen längerer Verfahren zu vermeiden. Mit diesen Erfahrungen können wir Sie auch bei der vorsorgenden Rechtsberatung unterstützen, deren Bedeutung leider oft unterschätzt wird.

Wir (Rechtsanwälte Schön und Reinecke) sind der Überzeugung, dass wir mit unserem jungen Partner (Rechtsanwalt Forst) und der Zusammenarbeit mit den Rechtsanwältinnen Catic-Redemann und Dr. Neumann einen Weg gefunden haben, um das Büro auch längerfristig in diesem Sinne weiter führen zu können. Diese haben sich bewusst für eine Partnerschaft/Zusammenarbeit mit uns auf Basis der von uns vertretenen Berufsauffassung entschieden. Wir unsererseits bemühen uns um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die jungen KollegInnen, die alle auch Familie haben. Unsere Mandanten können sicher sein, dass wir (Rechtsanwalt Schön und Rechtsanwalt Reinecke) unsere Berufserfahrung an die jungen KollegInnen weitergeben, um dadurch eine starke Verbindung aus Erfahrung und Dynamik zu schaffen.