Schul- Hochschul und Prüfungsrecht

Herr Rechtsanwalt Reinecke war ca. 20 Jahre im Bereich der Studierendenberatung tätig, vor allen Dingen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, aber auch an der Kölner Universität. Er bearbeitet daher schon sehr lange Rechtstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem BAFöG und hat bereits mehrfach grundsätzliche Stellungnahmen gefertigt (so etwa im Auftrag der allgemeinen Studierendenausschüsse der Universitäten Bonn, Düsseldorf und Köln gegen BAFöG als verzinsliches Volldarlehen, eine Förderungsart, die mitlerweile wieder eingeschränkt wurde). Seit 2004 vertritt er in einer Reihe von Fällen Studierende in verwaltungsrechtlicher und teilweise strafrechtlicher Hinsicht, denen vorgeworfen wird, Vermögen verschwiegen zu haben.

Für die Studierendenschaft der Universität Köln führt er Auseinandersetzungen gegen die Einführung der Studiengebühren, berät aber auch in anderen hochschulrechtlichen Fragen (z.B. Übergang von Magister/Diplom zu Bachelor/Master) den AStA und Fachschaften. Für einzelne Studierenden macht er auch Rechte auf Zugang zu den Lehrveranstaltungen geltend. Typische Kapazitätsklagen („Einklagen von verschwiegenen Studienplätzen“) übernehmen wir allerdings nicht.

Ebensolange hat Rechtsanwalt Reinecke Erfahrungen in prüfungsrechtlichen Auseinandersetzungen. Dazu gehört vor allem die rechtliche Überprüfung von Examensleistungen, insbesondere in Fällen des Nichtbestehens, teilweise aber auch zum Zwecke der Zensurenaufbesserung. Zur rechtlichen Überprüfung gehört natürlich, dass wir Ihnen die Massstäbe vermitteln, mit denen Sie (oder ein andere(r) Fachmann/frau) die fachliche Bewertung überprüfen können.

Rechtsanwalt Reinecke bearbeitet auch die Fälle aus dem Schulrecht. Zwar geht es auch hier regelmässig um prüfungsrechtliche Fragen, allerdings zeigt die Erfahrung, dass in der Schule ausserrechtliche Gesichtspunkte wie z.B. Sympathie oft eine sehr viel grössere Rolle spielen, als an der Hochschule. Hier ist im Interesse der Kinder und Jugendlichen oft eine einverständliche rasche Lösung der beste Weg, selbst wenn sie nicht mit einem vollem „Erfolg“ endet. Das gilt erst recht bei den sich jetzt verschärfenden Auseinandersetzungen um den Schultyp der weiterführenden Schule oder bei Abschulungsentscheidungen auf die Sonderschule. Gerade hier ist es im übrigen hilfreich, wenn die Kontaktaufnahme schon vor dem Zeugnis oder einer anderen Entscheidung erfolgt.

Eine Kontaktaufnahme mit uns bedeutet nicht, dass wir auch sofort für Sie gegenüber der Schule tätig werden. Ohne Absprache mit Ihnen – regelmässig auf Grund von Ihnen zuvor gelesener Entwürfe – werden wir gegenüber der Schule nicht tätig.

Seit Anfang 2015 übernimmt Frau Dr. Neumann in enger Abstimmung mit Herrn Reinecke die neuen Mandate aus diesem Gebiet.